Die perfekte Maki Rolle

Die Maki Rolle ist die wohl bekannteste Art des Sushi, bei der die Füllung von Reis umgeben und mit Nori-Blättern ummantelt ist. Auch in Deutschland hat diese japanische Spezialität mittlerweile in vielen Restaurants Einzug gehalten und gilt als kulinarisches Highlight. Doch nur wenige trauen sich an ein eigenes Sushi heran, obwohl bei entsprechender Vor- und Zubereitung gar nicht so viel schiefgehen kann. Wir zeigen, wie die Maki Rolle am besten gelingt.

So bereiten Sie alles für Ihr Sushi vor

Bevor Sie sich an die Zutaten machen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle nötigen Küchenutensilien beisammen haben. Viele sind es nicht – neben einem Schneidebrett, einem scharfen Küchenmesser und zwei mittelgroßen Schalen benötigen Sie nur noch eine Bambusmatte.

Die richtigen Zutaten für die Maki Rolle

Das Wort „Sushi“ bezieht sich nicht, wie häufig angenommen, auf die Verwendung von rohem Fisch, sondern auf den speziellen, leicht säuerlichen Geschmack von richtig zubereitetem Sushi-Reis. Dementsprechend abwechslungsreich lassen sich die Füllungen gestalten – Fisch ist hier kein Muss. Gestalten Sie die Füllung ganz nach Ihrem Geschmack:

  • Liebhabern von Meeresfrüchten empfiehlt sich die bekannte Art mit rohem Thunfisch oder Lachs. Weitere häufig verwendete Fischsorten sind etwa Aal, Dorade oder Garnelen. (Verwenden Sie nur hochwertigen Fisch!)
  • Eingefleischte Fernost-Fans können auf traditionell asiatisches Gemüse zurückgreifen, wie etwa japanischen Kürbis oder thailändischen grünen Mini-Spargel.
  • Auch viele heimische Gemüsesorten eignen sich hervorragend für Sushi. Die Variante mit Avocado ist beispielsweise weit verbreitet. Aber auch Gemüse wie Gurken oder Paprika werden häufig verwendet. Hier dürfen Sie ruhig experimentieren!
  • Als kleines Extra kann man alle Zutaten noch mit Frischkäse aufpeppen.
  • Neben den Zutaten für die Füllung benötigen Sie außerdem speziellen Sushi-Reis, Sojasoße, Wasabi und Reisessig.

Schritt für Schritt – So bereiten Sie die Maki Rolle zu

  1. Sushi-Reis kochen und Füllung zurechtschneiden
  2. Algenblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte legen
  3. Hände anfeuchten und genügend Reis auf dem Algenblatt verteilen und an der oberen Kante ein paar Zentimeter freilassen (Die Menge ist reine Übungssache, Anfänger nehmen hier erfahrungsgemäß meist zu wenig – daher ruhig großzügig sein.)
  4. Vom einen Längsende bis zum anderen Wasabi verteilen (Hier nehmen Anfänger erfahrungsgemäß zu viel, daher lieber etwas sparsamer dosieren, sonst geht es leicht „in die Hose“.)
  5. Nun den Fisch und das Gemüse auflegen
  6. Das Untere der Matte nehmen und die Hand halbrund machen (das Ende der Matte sollte den Reis nach dem Belag berühren.)
  7. Fest zusammendrücken, zu Ende rollen und mit dem Nori-Blatt verkleben (entweder nass machen oder ein bisschen Sushi-Reis als „Kleber“ verwenden).
  8. Rolle in 6 Teile zerlegen und mit Sojasoße servieren.

Tipps vom Profi – so wird die gute Maki Rolle perfekt

  • Verwenden Sie Wasabi Pulver statt Paste. Letztere ist nicht nur leichter verderblich, sondern verliert auch schnell an Schärfe, wenn sie nicht direkt aufgebraucht wird.
  • Kaufen Sie die Gemüsesorten für die Füllung ca. 5 Tage vor der Zubereitung, damit sie schön weich werden.
  • Der Fisch muss nicht am Stück sein – besser sind viele kleine „Fetzen“.
  • Schlagen Sie die Bambusmatte in Frischhaltefolie ein – es ist hygienischer und verhindert das Kleben von Reiskörnern dazwischen.
  • Wenn Sie nicht nur traditionell kochen sondern auch traditionell verzehren möchten, achten Sie darauf, das Sushi entweder als Fingerfood oder mit Stäbchen zu essen. Ganz wichtig: Die „Sushi-Happen“ immer an einem Stück essen und keinesfalls angebissene Stücke wieder auf den Teller legen.
  • Beim Zerschneiden immer die „Naht“ nach unten legen, damit die Füllung nicht an beiden Seiten herausquillt.
  • Wenn Ihre Rolle nicht perfekt rund ist, macht das gar nichts. Viele traditionelle Asiaten machen die Rollen auch viereckig.

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